Glossar

A

Aktie

Ein Beteiligungspapier an einem Unternehmen

Aktiv verwalteter ETF

Ein ETF (siehe „ETF“ für Definition), bei dem für die Auswahl der Wertpapiere anstelle eines strengen, regelbasierten Ansatzes das Entscheidungsvermögen eines Fondsmanagers zum Tragen kommt. Das Ziel einer aktiv verwalteten Strategie besteht im Allgemeinen darin, einen Referenzwert (siehe „Benchmark“ für Definition) auf lange Sicht zu übertreffen.

Alpha

Ein Maß für die Überrendite eines Fonds im Vergleich zu seiner Benchmark (siehe „Benchmark“ für Definition).

Angebotskurs

Auch bekannt als Briefkurs (siehe „Briefkurs“ für Definition)

Anleihe

Eine Art von Wertpapier, das gewöhnlich von einer Regierung, einem Unternehmen oder einer Behörde begeben wird, und einen festgelegten Zinssatz (auch bekannt als Kupon) über einen bestimmten Zeitraum zahlt, an dessen Ende der anfänglich gezahlte Preis zurückerstattet wird.

Assetklasse

Eine allgemeine Klassifizierung zur Definition eines Wertpapiers, beispielsweise als Aktie, Anleihe oder Rohstoff.

AT1

Additional Tier 1 (AT1)-Anleihen(siehe „Anleihe“ für Definition) sind eine bestimmte, von europäischen Finanzinstituten begebene Art von Wertpapier. Sie wurden erstmals nach der Finanzkrise 2008 begeben und sind darauf ausgelegt, zusätzliches Kernkapital als Polster im Falle von erheblichem Finanzstress zu bieten. Fällt das Kapital des Emittenten unterhalb eines bestimmten Schwellenwerts, der von den Aufsichtsbehörden festgelegt wird, würden AT1s automatisch in Aktien oder Barmittel konvertiert werden, um den Kapitalbestand wieder auf annehmbare Niveaus zurückzuführen.

AUM

„Assets under Management“ bezieht sich auf den Gesamtwert des ETF (siehe „ETF“ für Definition) zu einem bestimmten Zeitpunkt.

B

Basispunkte (Bp.)

Eine Maßeinheit, ausgedrückt als ein Hundertstel eines Prozentpunktes.

Basiswert/Underlying

Die Wertpapiere des Index, den ein ETF (siehe „ETF“ für Definition) nachzubilden versucht.

Bid-Offer-Spread

Bezeichnet die Geld-Brief-Spanne, oder einfach nur „den Spread“  (siehe „Geld-Brief-Spanne“ für Definition)

Briefkurs

Der niedrigste Preis, zu dem ein Marktteilnehmer bereit ist, ein Wertpapier, beispielsweise Anteile an einem ETF, (siehe „ETF“ für Definition) zu verkaufen. Aus Anlegersicht ist dies der Preis, der für den Kauf der Anteile zu entrichten wäre.

Broker

Eine Person, die Transaktionen zwischen einem Käufer und einem Verkäufer arrangiert. Gewöhnlich erhält ein Broker bei Ausführung der Transaktion eine Provision.

Bullenmarkt

Bezeichnet einen Markt, in dem die Aktienkurse steigen und die Wirtschaft im Allgemeinen solide ist oder wächst. (Siehe „Bärenmarkt“ für gegenteilige Bedingungen.)

Bunds

Von der Bunds begebene festverzinsliche Wertpapiere.

Bärenmarkt

Ein Index, gegenüber dem der ETF (siehe „ETF“ für Definition) im Hinblick auf die relative Wertentwicklung, Risiken und sonstige nützliche Vergleichswerte gemessen wird.

Bärenmarkt

Bezeichnet einen Markt, in dem die Aktienkurse fallen und außerdem die Wirtschaftskraft abnimmt. (Siehe „Bullenmarkt“ für gegenteilige Bedingungen.)

C

Cash management

Eine Strategie, die in der Regel darauf abzielt, die finanziellen Renditen zu verbessern, die sich ein Anleger von liquiden Mitteln erwarten würde. Ein Portfolio für das Cash Management beinhaltet gewöhnlich unbare Anlagewerte wie Geldmarktinstrumente.

China A-Aktien

Aktien von in Festlandchina basierten Unternehmen, die an den Börsen in Shanghai und Shenzhen gehandelt werden.

Core-ETF

Bezieht sich auf einen ETF (siehe „ETF“ für Definition), der als Kernkomponente des diversifizierten Portfolios eines durchschnittlichen Anlegers erachtet werden kann.

Corporates

Ein anderer Begriff für Unternehmensanleihen, d. h. festverzinsliche Wertpapiere, die von Unternehmen begeben werden.

D

Derivate

Finanzkontrakte zwischen zwei oder mehreren Parteien, deren Wert sich von einem Basiswert ableitet, auf dem das Derivat basiert.

Diversifikation

Streuung des Risikos und der Anzahl potenzieller Anlagegelegenheiten über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Rohstoffe hinweg. Das Ziel der Diversifikation besteht darin, das Gesamtrisiko im Portfolio zu verringern.

Duration

Streuung des Risikos und der Anzahl potenzieller Anlagegelegenheiten über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Rohstoffe hinweg. Das Ziel der Diversifikation besteht darin, das Gesamtrisiko im Portfolio zu verringern.

E

Equity Ratio

Eine Finanzkennzahl, die Aufschluss über den relativen Anteil des Equity Ratio gibt, der zur Finanzierung der Vermögenswerte eines Unternehmens verwendet wird.

ESG

Die Faktoren Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environment, Social, Governance) und im Allgemeinen ihre Bedeutung in Bezug auf ein Unternehmen. Diese drei wesentlichen Faktoren werden häufig eingesetzt, um die Nachhaltigkeit und die sozialen Auswirkungen von Anlageentscheidungen zu bewerten.

ETC

Exchange Traded Commodities (ETCs) sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen, die an einer Börse notiert werden und mit einem Rohstoff unterlegt werden. Es handelt sich dabei nicht um Fonds oder ETFs.

ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds (Exchange Traded Fund, ETF) ist ein gepooltes Anlagevehikel mit Anteilen, die wie Stammaktien und andere Beteiligungspapiere an einem Handelstag an der Börse ge- und verkauft werden können.

ETF gestito in modo attivo

Un ETF (cfr. la definizione di "ETF") che si affida alla discrezionalità di un gestore di fondi per selezionare titoli invece di seguire una metodologia basata su regole rigorose. Lo scopo di una strategia gestita in modo attivo è, in generale, di sovraperformare un benchmark (cfr. la definizione di "benchmark") a lungo termine.

ETP

Börsengehandelte Produkte (Exchange Traded Products, ETPs) stellen eine breite Kategorie von Anlagevehikeln dar und schließen ETFs und ETCs (siehe Definitionen oben) mit ein.

Exposure

Der Anteil eines Fonds, der in einem bestimmten Wertpapier, Sektor oder einer bestimmten Region investiert ist, gewöhnlich ausgedrückt als prozentualer Anteil am Gesamtportfolio. Das Engagement kann sich auch einfach auf den Markt beziehen, in dem ein Fonds investiert ist. Wenn beispielsweise ein Fonds in US-Aktien investiert, bietet er den Anlegern ein Engagement in US-Aktien.

F

Factor Investing

Ein Anlageansatz, der bestrebt ist, Wertpapiere zu identifizieren und darin zu investieren, die bestimmte quantifizierbare Merkmale aufweisen. Häufige Beispiele für derartige Faktoren sind Value, Quality und Momentum (siehe auch „Wert“, „Qualität“ und „Momentum“ für Definitionen). Eine Faktor-Strategie kann auf nur einen Faktor oder eine Kombination mehrerer Faktoren abzielen.

Festverzinsliche Anlagen

Eine breit gefasste Anlageklasse, die sich auf Anleihen, Schuldverschreibungen und andere Wertpapiere erstreckt, die Anlegern bis zur Fälligkeit des Wertpapiers regelmäßige Erträge – entweder einen festen Betrag oder einen an einen bestimmten Referenzsatz gekoppelten Betrag – zahlen. Bei Fälligkeit wird der Kapitalbetrag an die Anleger zurückbezahlt. Einige festverzinsliche Wertpapiere weisen kein Fälligkeitsdatum auf und zahlen stattdessen auf unbegrenzte Zeit Erträge („ewige Anleihen“).

G

Geld-Brief-Spanne

Die Geld-Brief-Spane ist die Differenz zwischen dem Preis, zu dem jemand ein Wertpapier kauft (Geldkurs) oder verkauft (Briefkurs), inklusive Anteilen an einem ETF (siehe „ETF“ für Definition). Die ausgewiesene Spanne berücksichtigt den höchsten Geldkurs und den niedrigsten Briefkurs aller Marktteilnehmer.

Geldkurs

Der höchste Preis, zu dem ein Marktteilnehmer bereit ist, ein Wertpapier, beispielsweise Anteile an einem ETF, (siehe „ETF“ für Definition) zu kaufen. Aus Anlegersicht ist dies der Preis, der für den Verkauf ihrer Anteile zu akzeptieren wäre.

Gilts

Festverzinsliche (siehe „festverzinslich“ für Definition) Wertpapiere, die von der Regierung des Vereinigten Königreichs begeben werden.

Größe/Size

Die Größe wird in der Regel anhand der Marktkapitalisierung eines Unternehmens gemessen. Dabei handelt es sich um den aktuellen Marktwert seiner insgesamt ausstehenden Beteiligungspapiere.

 

H

Hedged

Bezeichnet das beabsichtigte Resultat, namentlich die Reduzierung eines bestimmten Risikos für das Portfolio, beispielsweise das von Schwankungen zwischen Währungskursen („Währungsabsicherung“).

Hochzinsanleihen/High Yield Bond

Festverzinsliche (siehe „festverzinslich“ für Definition) Wertpapiere, die sich – im Vergleich zu Anleihen mit besseren Kreditratings – generell als von geringer Bonität, mit höherem Ausfallrisiko und mit höheren Kuponzahlungen zur Kompensation der von den Anlegern eingegangenen Risiken charakterisieren lassen.

I

Industrieland/Developed Market

Ein Land, das in Bezug auf Kapitalanlagen über eine gut etablierte Wirtschaft und gut funktionierende Finanzmärkte verfügt. Zu den Merkmalen gehören ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, ein hohes Pro-Kopf-Einkommen und Zugang zu den Kapitalmärkten auch für ausländische Investoren. 

IPO

IPO steht für „Initial Public Offering“ bzw. Börsengang, das heißt, wenn die Aktien eines Unternehmens in Privatbesitz erstmals an einer Börse notieren.

K

KIIDs/KIDs

Wesentliche Anlegerinformationen (Key Investor Information Document bzw. KIID, für ETFs) und Basisinformationsblätter (Key Information Document bzw. KID für ETCs) sind aufsichtsrechtlich vorgeschriebene Unterlagen, die dem Anleger wesentliche Informationen über eine bestimmte Anlage bereitstellen sollen.

Kontrahentenrisiko

Manchmal auch als „Adressenausfallrisiko“ bezeichnet, bezieht sich dieser Begriff auf das Risiko, dass die andere, an einer Transaktion beteiligte Partei nicht in der Lage oder bereit ist, ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Ein Kontrahentenrisiko besteht, wenn ein ETF (siehe „ETF“ für Definition) Derivatkontrakte oder Wertpapierleihgeschäfte einsetzt.

Kreditrating

Bezieht sich auf die Qualität einer Unternehmensanleihe, wie von einer anerkannten Rating-Agentur festgestellt.

L

Laufende Kosten

Die laufenden Kosten (Ongoing Charges Figure, OCF) sollen die gesamten jährlichen Aufwendungen für die Verwaltung des Fonds, ausgedrückt in Prozent, darstellen. Die OCF erstrecken sich auf die Gebühren des Fondsverwalters für das Portfoliomanagement sowie auf andere Kosten, etwa für die Verwaltung, den Vertrieb und die Einhaltung regulatorischer Vorschriften.

Laufzeit/Maturity

Bezogen auf festverzinsliche Wertpapiere (siehe „festverzinslich“ für Definition) mit Endfälligkeit („Fälligkeitsdatum“) ist dies der Zeitraum, an dessen Ende der Kapitalbetrag einer Anleihe (siehe „Anleihe“ für Definition) vom Emittenten zurückbezahlt werden muss.

M

Market maker

Ein Market Maker ist eine Einzelperson oder eine spezialisierte Handelsgesellschaft, die Preise liefert, zu denen sie bereit wäre, Aktien an einer Börse zu kaufen (Geldkurs) oder verkaufen (Briefkurs). Marktmacher werden aufgrund ihrer Fähigkeit und Bereitschaft, große Mengen an Wertpapieren an einem Tag zu handeln, häufig als „Liquiditätsanbieter“ bezeichnet.

Market-cap weighting

An index construction methodology whereby the percentage that each security has within the index (its "weighting") is determined by the value of its outstanding securities as a proportion of the overall index value. With a market-cap weighted index, the larger the company is, the larger its position will be within the index.

Mid-cap

Eine Aktie eines Unternehmens mit mittlerer Marktkapitalisierung von im Allgemeinen zwischen 2 Milliarden USD und 10 Milliarden USD. Wie zu erwarten, rangiert diese Gruppe von Aktien zwischen Large und Small Caps.

Momentum

Das Konzept, wonach eine unlängst gut abschneidende Aktie eine Tendenz zu einer weiterhin guten Wertentwicklung aufweist.

Multi asset

An investment containing more than one asset class, thus creating a group or portfolio of different types of assets. Examples of asset classes include equities (see "equity" for definition), fixed income securities (see "fixed income" for definition), real estate and commodities.

N

NAV

Der Nettoinventarwert (NIW) ist der Gesamtwert der zu einem bestimmten Bewertungszeitpunkt im Fonds enthaltenen Vermögenswerte, abzüglich Verbindlichkeiten.

Niedriges Beta/Low Beta

Eine Aktie, die in der Vergangenheit im Vergleich zum breiteren Markt geringere Kursschwankungen (Volatilität) aufgewiesen hat.

O

Offener Fonds

Eine kollektive Kapitalanlage, die jederzeit Anteile ausgeben und zurücknehmen kann, d. h. der Fonds wächst und schrumpft entsprechend der Nachfrage der Anleger. Diese Anlageform unterscheidet sich von einem „geschlossenen Fonds“ mit einer festgelegten maximalen Anzahl von auszugebenden Anteilen.

OGAW

Ein Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren.  Europäischer regulatorischer Rahmen für ein Anlagevehikel, das in der gesamten Europäischen Union vermarktet werden kann.

OTC

OTC- oder außerbörsliche Handelsgeschäfte bedeutet, dass Wertpapiere oder andere Finanzinstrumente direkt zwischen zwei Parteien und nicht über eine Börse gehandelt werden.

P

Passiv

Ein passiver Fonds ist ein Anlagevehikel, das darauf ausgerichtet ist, die Wertentwicklung einer Benchmark (siehe „Benchmark“ für Definition) nachzubilden, im Unterschied zu einem aktiv verwalteten Fonds, bei dem ein Manager eigene Anlageentscheidungen trifft, um die Benchmark zu übertreffen.

Pflichtwandelanleihen

Eine bestimmte Kategorie festverzinslicher Wertpapiere, die darauf ausgelegt sind, bei Eintreffen bestimmter Bedingungen in Stammaktien oder Barmittel umgewandelt zu werden. AT1-Anleihen für zusätzliches Kernkapital wären hierfür ein Beispiel (siehe „AT1“ für weitere Informationen).

Physische Replikation

Eine Anlagemethode, bei der ein ETF (siehe „ETF“ für Definition) bemüht ist, die Wertentwicklung eines Index nachzubilden, indem er die Komponenten des Index kauft und hält. Dies kann durch eine physische Replikation erfolgen, d. h. der ETF kauft und hält alle Wertpapiere des Index zu den im Index vorhandenen Gewichtungen, oder mittels Stichproben aus dem Index (siehe „Stichproben“ für weitere Informationen). 

Physischer ETF

Ein ETF (siehe „ETF“ für Definition), der physisch in Wertpapiere investiert, um sein Wertentwicklungsziel zu realisieren. 

Q

Qualität

Ein Unternehmen von höherer Qualität weist in der Regel eine solidere Bilanz, stabilere Gewinne und höhere Margen auf als der durchschnittliche Wettbewerber.

R

Rendite

Rendite bezieht sich entweder auf die aus einem festverzinslichen Wertpapier erhaltenen Zinszahlungen oder auf die für eine Aktie erhaltenen Dividendenausschüttungen, ausgedrückt im Allgemeinen als Prozentsatz des aktuellen Preises des betreffenden Wertpapiers.

Risk-on, Risk-off

Risk-on bzw. Risk-off spiegelt Änderungen in der Anlageaktivität und Anlegerstimmung in Reaktion auf das wirtschaftliche Umfeld wider. Beispielsweise können Anleger bei pessimistischen oder  schwankungsstarken Marktbedingungen als risikoreicher empfundene Anlagen verkaufen und weniger risikoreiche Anlagen kaufen (Risk-off) oder umgekehrt, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen optimistischer stimmen (Risk-on).

Rohstoff/Commodity

Ein wesentliches Gut, das mit Gütern der gleichen Art austauschbar ist, wobei sich ein von einem Produzenten stammendes Gut dieser Art weitgehend nicht von dem eines anderen Produzenten unterscheiden lässt. Rohstoffe werden in der Regel in solche rund um die Agrarwirtschaft, Lebendvieh, Energie und Metalle unterteilt.

S

Sampling

Bei der Stichprobenmethode handelt es sich um eine Replikationsmethode, die ein ETF (siehe „ETF“ für Definition) bei der Nachbildung eines Index einsetzen kann. Mit dieser Methode kauft und hält der ETF lediglich einige der Indexkomponenten in der Erwartung, dass sich diese Stichprobe im Großen und Ganzen entsprechend dem Index entwickeln wird.

Schwellenland/ Emerging market

Bezieht sich auf ein Land, dessen Wirtschaft sich im Vergleich zu stärker ausgereiften und etablierten Volkswirtschaften in einem relativ frühen Entwicklungsstadium befindet. Anlagen in Schwellenländern werden im Allgemeinen als riskanter eingestuft als Anlagen in Industrieländern (siehe „Industrieland“ für Definition).

Sekundärmarkt

Der Markt, an dem Wertpapiere, einschließlich Anteilen von ETF (siehe „ETF“ für Definition) unter Anlegern gehandelt werden.

Sharpe Ratio

Die Sharpe Ratio ist ein Maß, mit der die Überrendite eines Fonds gegenüber einer „risikolosen“ Rendite ausgedrückt werden soll. Sie wird häufig als Hinweis für die risikoadjustierte Wertentwicklung des Fonds herangezogen.

SIPP

Eine Self-Invested Personal Pension (SIPP) (britisches privates Altersvorsorgeprodukt) ist ein spezifisches Pensionsprodukt, das es dem Sparer erlaubt zu entscheiden, wie seine Beiträge, vorbehaltlich der geltenden Richtlinien, investiert werden. ETFs (siehe „ETF“ für Definition) sind gewöhnlich in SIPPs zulässig.

Small cap

Bezieht sich im Allgemeinen auf ein Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 300 Millionen USD und 2 Milliarden USD.

Smart Beta

Smart Beta ist ein Oberbegriff für jede regelbasierte Strategie, die zur Auswahl und Gewichtung der Wertpapiere des Index auch andere Merkmale als nur Regionen und Marktkapitalisierung heranzieht. Das Faktor-Investing (siehe „Faktor-Investing“ für Definition) ist ein Beispiel für eine Smart-Beta-Strategie.

Streubesitz

Der Streubesitz bezieht sich auf die Aktien eines Unternehmens, die der Öffentlichkeit oder institutionellen Anlegern auf dem freien Markt zum Kauf zur Verfügung stehen.

STRIP-Anleihen

Eine STRIP-Anleihe ist eine Anleihe (siehe „Anleihe“ für Definition), deren Kapitalbetrag und regelmäßige Kuponzahlungen voneinander getrennt angeboten werden (Trennung von „Bogen“, d. h. Verbriefung der Zinszahlungen, und „Mantel“, d. h. Kapitalbetrag der Anleihe).

Swap

Bei einem Swap handelt es sich um einen Derivatkontrakt, bei dem zwei Parteien vereinbaren, getrennte Zahlungsströme oder Renditen auszutauschen.

Swap-Overlay

Ein Swap-Overlay ist eine Technik, bei der Swaps mit dem Ziel eingesetzt werden, die Rendite des ETF gegenüber seiner Benchmark zu verbessern (siehe „ETF“ und „Benchmark“ für Definition). Nutzt ein ETF diese Technik, wäre immer noch davon auszugehen, dass er seine Wertentwicklung mehrheitlich über die von ihm gehaltenen physischen Wertpapiere erzielt.

Synthetische ETFs

Synthetische ETFs nutzen Derivate wie Swaps, um die Wertentwicklung der Benchmark nachzubilden (siehe „ETF“, „Derivate“, „Swap“ und „Benchmark“ für Definition).  Der Kontrahent (gewöhnlich eine Bank) verpflichtet sich gegenüber dem ETF-Anbieter in einer Vereinbarung, dass der Swap den Wert der jeweiligen Benchmark, die der ETF nachbildet, liefern wird.

Synthetische Replikation

Eine Anlagemethode, bei der ein ETF (siehe „ETF“ für Definition) die Wertentwicklung eines Index durch den Einsatz von Derivaten wie Swaps nachzubilden versucht (siehe „Derivate“ und „Swap“  für weitere Angaben). Invesco nutzt Unfunded Swaps bei seinen ETFs mit synthetischer Replikation – auch bekannt als „physisch mit Swap-Overlay“ (physical with swap overlay) – als Nachbildungsmethode (siehe oben für weitere Angaben zu dieser Struktur). 

T

Tracking Error

Der Tracking Error ist ein Maß dafür, wie genau und wie beständig die Wertentwicklung eines ETF über einen bestimmten Zeitraum im Verhältnis zur Rendite seiner Benchmark (siehe „Benchmark“ für Definition) ausgefallen ist.

Treasuries

Von der US-Regierung begebene festverzinsliche Wertpapiere.

V

Variabel verzinsliche Anleihen

Eine bestimmte Art von festverzinslichem Wertpapier, bei dem die Erträge, die an die Anleger zu zahlen sind, entsprechend den Marktzinssätzen oder einem anderen externen Maßstab schwanken.

Volatilität

Das Ausmaß, in dem der Preis (und damit die Wertentwicklung) eines bestimmten Wertpapiers, Fonds oder Index über einen bestimmten Zeitraum schwankt.

Von Anlagequalität (Investment Grade)

Bezieht sich auf die Qualität einer Unternehmensanleihe. Um als Emission von Anlagequalität (Investment Grade) erachtet zu werden, muss das Unternehmen von einer anerkannten Rating-Agentur mindestens mit „BBB“ oder einem äquivalenten Rating bewertet werden. Unternehmen, die über eine Einstufung von Anlagequalität verfügen, gelten als mit geringeren Risiken behaftet als solche unterhalb dieser Bonitätseinstufung, die auch als Hochzinsemittenten bezeichnet werden (siehe „Hochzinsanleihen“ für Definition).

W

Wert/Value

Ein Unternehmen mit einem geringen Wert wird basierend auf bestimmten Kennzahlen im Hinblick auf die fundamentale Bewertung als günstig bewertet erachtet.

Wertentwicklung/Performance

Der über einen gewissen Zeitraum verbuchte prozentuale Gewinn (oder Verlust). Die Wertentwicklung eines ETF kann relativ zu seiner Benchmark angezeigt werden (die „relative Wertentwicklung“ gegenüber der Benchmark).

Y

YTW

Die YTW (Yield to Worst) ist die niedrigste potenzielle Rendite, die für eine Anleihe  (siehe „Anleihe“ für Definition)erzielt werden kann, ohne dass der Emittent tatsächlich ausfällt.